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Im November wurden die Jubilare der TSV Heusenstamm geehrt.
Im feierlichen Rahmen trafen sich die eingeladenen Mitglieder des Vereins in der TSV-Gaststätte und wurden jeweils von den Abteilungsleitern und vom Vorstand für Ihre vereinstreue geehrt. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Urkunden übereicht an: Christine Kämmerer, Edeltraud Debusmann, Christa Budszus, Darius Waser, Peter Budszus, Dominik Hudson, Michelle Hudson, Willi Baier, Marianne Weiss. Für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurden geehrt: Thomas Holzamer, Christine Appel und Hanna Friede. Für 50 Jahre wurden Horst Kämmerer, Claus-Jürgen Holzamer und Reiner Lentz vom Blasorchester sowie Dieter Zinke von den Fußballern und Christel Bitter und Eleonore Rupp von der Turnabteilung geehrt. Friedel Paul und Christel Wilhelm wurden für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt und Winfried Scholz wie auch Elfriede Hainz sind seit 65 Jahren treue Vereinsmitglieder. Eine ganz besondere Auszeichnung überbrachte der Sportkreisvorsitzende Jörg Wagner. Der Ehrenvorsitzende der TSV-Heusenstamm, Karl Rebell, wurde in den Klub der Legenden aufgenommen. Der Klub der Legenden ist die Ruhmeshalle des Sportkreises Offenbach e.V. – hier finden nur jene ihren Platz, die sich über viele Jahre hinweg mit außergewöhnlichem ehrenamtlichem Einsatz für den Sport verdient gemacht haben. Der Vorsitzende Carsten Müller bedankte sich bei Jörg Wagner und den Abteilungsleitern für die wertschätzenden Ehrungen und natürlich bei den Jubilaren für Ihre langjährige Treue zum Verein. Im Anschluss an die Ehrungen wurden beim gemütlichen Mittagessen noch einige Vereinsgeschichten zum Besten gegeben. Anfang Mai fanden in Limburg die Hessenmeisterschaften im Gerätturnen statt. Von der TSV-Heusenstamm starteten insgesamt 9 Turnerinnen in verschiedenen Altersklassen.
Besonders erfolgreich konnte sich Nadine Christof mit dem Gesamtsieg im Mehrkampf als auch mit einem Sieg an jedem Einzelgerät über 5 Hessenmeistertitel in der Altersklasse 16+ freuen. Mit diesem Wettkampf belohnte sich die 17-Jährige Nadine zusätzlich mit 45,75 Punkten mit der Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften. Dies bedeutet einen Start am ersten August-Wochenende in Dresden im gleichen Wettkampf wie auch z.B. die Olympiateilnehmerin Helen Krevric. Der bisher größte Erfolg ihrer Karriere ist mit viel Aufwand verbunden. Im Kunstturnzentrum in Heusenstamm trainiert sie 20 Stunden pro Woche bei Ihren Trainern Dan Burinca und Camelia Neagu. Ihre Trainingskolleginnen aus Heusenstamm waren auch äußerst zufrieden mit Ihren Leistungen. Auch in der Altersklasse 16+ erturnte sich Tabea Hock die Bronzemedaille, Luise Schäfer den 4. Platz, Mia Bohnert den 5. Platz, Anna Kneisel den 9. und Mira-Lina Seidel den11. Platz. In der Altersklasse 14 erreichte Leah Sophie Schwarze den 3. Platz. Und in der AK 12 Sophia Kölsch den 7. Platz gefolgt von Mira Altindag auf dem 8. Platz. Am gleichen Tag fanden auch die hessischen Nachwuchsmannschafs-Meisterschaften der AK7-11 statt. Auch hier waren die Erfolge äußerst erfreulich. In der AK7-8 startete die TSV gleich mit 2 Mannschaften. Die Turnerinnen Aurea, Louisa, Annie, Antonia-Maria und Johanna, alle Jahrgang 2018 erreichten den 6. Platz und die ein Jahr Älteren, 2017 geborenen Mädchen Ayanna, Zoe, Lily und Neyla konnten glücklich die Silbermedaille in Empfang nehmen. In der Altersklasse AK9-AK11 erreichten Luisa, Charlotte und Malu den 5. Rang und Sophia, Carolina, Liya und Valerie den 6. Platz. Dies war für die TSV- Heusenstamm Turnerinnen ein toller Auftakt in die Wettkampfsaison 2025. Turncamp für Mädchen ab 8 Jahren in unserer Kunstturnhalle im Sport- und Kulturzentrum Martinsee.
Anmeldung über folgende Mailadresse: [email protected] Die HSG Obertshausen/Heusenstamm wird um einen dritten Verein ergänzt: Ab der kommenden Saison bilden die Handballerinnen und Handballer der TG Obertshausen, der TSV Heusenstamm und der TGS Bieber eine Gemeinschaft. Künftig werden sie als HSG OberBieberStamm auflaufen. Ein großes Ziel der Kooperation ist es, dass es für jeden, der Handball spielen möchte - von der Jugend bis zu den Aktiven, egal ob Frauen oder Männer – eine Mannschaft gibt. Schon vor etwa einem Jahr sind fünf Frauen aus Bieber zur HSG gewechselt. Da sei schon klar gewesen, dass weitere Bieberer nachkommen würden. Doch zu der Zeit gab es noch ein Hindernis für den Zusammenschluss: TGO und TSV bildeten seit 2020 im Jugendbereich eine JSG (Jugend-Spielgemeinschaft) mit der SG Hainhausen. Dann ist es nicht möglich, bei den Erwachsenen mit einem anderen Verein zusammenzugehen. „Hainhausen wollte die Zusammenarbeit nicht ausweiten, also war klar, dass wir das beenden“, sagt Marléne Nahlik, die 1. Vorsitzende der HSG. Nun stand die Tür für die Offenbacher offen. Im März stimmten die Mitglieder für die Gründung der neuen, erweiterten HSG. Ein weiterer Grund wurde Nahlik direkt nach Hause getragen. Ihre Tochter spielt selbst Handball in der JSG und spiegelt dem Verein ein Problem, das die Spielgemeinschaft mit sich bringt. „Sie spielen mit ihren Freunden in Hainhausen, kennen die Halle, die Trainer und wollen dann auch nach der Jugend dort bleiben. Da sind bei uns bei der HSG die Alarmglocken angegangen“, sagt Nahlik. Schließlich trägt die Jugendarbeit so nur Früchte für Hainhausen und nicht für den eigenen Verein. Das soll sich wieder ändern: „Wir wollen uns breiter aufstellen, den Durchlass fördern und so auch unsere aktiven Mannschaften verjüngen“, sagt Nahlik. Aktuell – also noch ohne die Verstärkung aus Bieber – hat die HSG noch zehn Jugendmannschaften in der JSG mit Hainhausen sowie eine eigene F-Jugend und zwei aktive Mannschaften. Die höheren Jugenden fehlen – auch in Bieber. Die TGS Bieber kämpft als Verein, dessen Handballabteilung auf den Breitensport ausgelegt ist, gegen große Konkurrenz in Offenbach – sowohl um Talente, als auch um Hallenzeiten. „Bis zur D-Jugend können Mädchen und Jungen zusammenspielen, da können wir eine Mannschaft stellen“, sagt Fynn Rinke von der TGS. Danach aber eben nicht mehr. Die jungen Handballerinnen und Handballer verteilen sich auf Kickers Offenbach und die TSG Bürgel. „Aber viele wollen sich eigentlich gar nicht dem Leistungsdruck aussetzen, der dort herrscht“, sagt Rinke weiter. So würde der Handball viele Kinder verlieren, die besonders in den älteren Jugenden fehlen. Die Zahl der Abgänger wollen alle drei Vereine zusammen in Zukunft reduzieren. Ihren „Bau“ wird die HSG OberBieberStamm bei Heimspielen in Obertshausen haben. Das Sportzentrum an der Badstraße biete optimale Bedingungen, sind sich alle Beteiligten einig. Sebastian Kurt aus dem Hauptvorstand der TGS Bieber schwärmt von der Halle: „Sie hat eindeutig den besten Grip.“ Marléne Nahrlik weiß außerdem, dass auch für das Catering bei Heimspielen ausreichend Platz zur Verfügung steht. „Das ist wichtig. Damit erwirtschaften wir Gelder, um zum Beispiel die Schiedsrichter bezahlen zu können.“ Außerdem gibt es einen großen Parkplatz direkt vor der Halle. Das klingt banal, dürfte aber auch die Eltern der zukünftigen Junghandballer interessieren, die nun ein neues Ziel bei ihren Fahrgemeinschaften ansteuern müssen. „Wir achten aber darauf, dass in allen drei Orten trainiert wird“, führt Kurt an. Die Offenbacher wissen, dass das eine Umstellung ist, aber auch, dass der Weg je nach Wohnort in Offenbach nach Obertshausen nicht viel weiter als nach Bieber ist. „Das wird sich einstellen“, ist sich Rinke sicher, dass die Vorteile des neuen Zusammenschlusses definitiv überwiegen werden. Foto: Theresa Ricke/Offenbach Post
Bereits zum dritten Mal veranstaltete das TSV-Blasorchester ein sogenanntes Werkstatt-Konzert. Dirigentin Sarah Werner organisierte für die Musiker der Erwachsenen-Bläserklasse aus den eigenen Reihen und auch für Interessierte vom Blasorchester Babenhausen, von Refreshed Seligenstadt und von Horschemol aus Münster bei Dieburg ein Probenwochenende mit anschließendem Konzert.
Sarah Werner und ihre Kollegen aus den beteiligten Vereinen, Patrik Kind und Fabrizio Leonardo aus Babenhausen, David Eberhardt aus der Einhardstadt und Alexander Gärtner aus Münster, leiteten ab Samstagfrüh nach Instrumenten gebildete Gruppen, sogenannte Registerproben. Am Sonntagmorgen folgt dann das gemeinsame Konzert. Das Publikum genoss als außergewöhnliche Klang-Erlebnissen „Skyfall“ von Adele, Klassiker von Coldplay, aber auch Salsa, Merengue- und Tango-Takte. Und natürlich hatten die Beteiligten auch eine Zugabe parat: „We are The Champions“, und die Queen-Hymne passte hervorragend zur „Champions League“ der Blasmusik, wie einer der Dirigenten schwärmte. Das sahen die Zuhörerinnen und Zuhörer ähnlich und spendeten dem Super-Orchester anhaltenden Applaus. „Die Herausforderungen eines solchen Projekts liegen in der Balance“, erläuterte Mitorganisatorin Werner. Denn nicht alle Instrumentengruppen waren vergleichbar stark besetzt. Vor allem Posaunen und Klarinetten waren weniger vertreten. Dann galt es, die unterschiedlichen Leistungsstände zu berücksichtigen, „manche spielen erst seit einem Jahr“, wusste die Musikerin. Auch für die Dirigierenden sei die Anforderung eine ganz andere, eine so große Formation zu führen. Finanziert werden konnten die beiden Tage über Sponsoren und Spenden. Gründe genug also, das Projekt fürs nächste Jahr wieder im Kalender zu verankern, befand TSV-Frau Werner Interessierte Musiker mit Vorkenntnissen können gerne, die Probe mittwochs ab 19.45 Uhr bei der TSV an der Jahnstraße besuchen. |
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